Woche der freien Musik #37cc Tag 7

Nun ist bereits der letzte Tag der Woche der freien Musik der Musikpiraten angebrochen, und obwohl schon viele Musiker genannt worden sind, gibt es immer noch sehr viele gute, die bislang nicht aufgelistet worden sind. Wenigstens bei einigen wenigen soll heute noch Abhilfe geschaffen werden. Aber Achtung: Nicht jedes Album ist für jeden Geschmack geeignet.

Und bitte denkt daran: Auch wenn Musik unter Creative Commons für die eigene Nutzung kostenlos ist, müssen die Musiker von irgendwas leben. Wer also einen guten Künstler für sich gefunden hat, sollte diesen wenn möglich auch unterstützen – etwa durch Spenden, Erwerben von Merchandising oder CDs. Dies ermöglicht es den Künstlern auch, weiterhin gute Musik zu produzieren und unter CC zur Verfügung zu stellen.

babyPaul bietet mit seinem Album Moodswings feinsten deutschen Rockpop.

Auf französisch empfiehlt sich da entsprechend von Badger das Album Dans un million d’années. An dieser Stelle noch einmal herzliche Grüße an unserer französischen Nachbarn!

Beat Six sollten mit ihrem EP-Album Beatsix ebenfalls Erwähnung finden – auch wenn es nur drei Lieder sind, so ist der erfrischende englische Stil sehr hörenswert.

Christian Troitzsch mit seinem Album fort von hier bietet hervorragende Akkustik-Musik mit deutschen Texten auf den Punkt.

Christophe Marc und seine Alben Naked (ganz neu, seit 10.März 2010), As a lifetime goes (a retrospective) – sozusagen ein Best-Of-Album,  Pressure oder auch The Funny Fall bieten eine schöne Mischung aus kraftvollem Rock, Pop, Akkustik und Folk.

Daily Grind sind fünf junge Musiker aus Nürnberg, die mit Rehearsal ein Album vorlegen, welches mit einem ausgewogenen Cocktail aus herzhaftem Gute-Laune-Rock, gefühlvollen Balladen und groovigen Popsongs überzeugt.

David Bowman aus Hessen bringt guten deutschen Indiepop seit 1999. Das Album Die Einsamkeit der Schatten II hat auf Jamendo eine entsprechend hohe Wertung. Gute Stimme, und die Musik geht direkt ins Ohr!

Wer auf mystischen Dark Pop steht, ist mit Die Schatten und ihren Alben Estuans Interius oder dem neuen Solanum gut bedient.

DoubleMinds bieten mit Doubleminds by Phil and Xarj ein wunderbares recht ruhiges alternatives pop-Album mit Pianoklängen.

Ein weiteres gutes pop rock folk album kommt aus Kanada von Elyes Landouslsi mit My Perception. Gute Stimme, guter Sound.

Von Fenrir kommt mit Frozen Flowers ein heavy metal folk album mit weiblicher Frontstimme, das gelinde gesagt voll reinhaut.

Mit Instant Poetry und ihrem Album Guinea Pig BBQ sind wir wieder einmal bei einer empfehlenswerten deutschen Band angekommen, diesmal aus Köln, die mit rockiger Guitarrenmusik auf sich aufmerksam machen.

Jackal + Wolf kommen aus Cape Town, Südafrka, und beweisen mit ihrem Rockmusik-Album The Cathedral & The Bazar wieder einmal eindrucksvoll, daß Creative Commons mit guter Musik ein weltweites Phänomen ist.

Wenden wir uns nun alternativem Country-Pop-Folk zu, so werden wir schnell mit Jamison Young aus Prag mit seinem Album Shifting Sands Of A Blue Car fündig.

Julian Dust bietet mit How The World Goes On ein sehr schönes deutsches Album voller guter Pop-Rock-Stücke. Allerdings sind seine Alben derzeit wohl nicht mehr über Jamendo verfügbar.

Als weitere deutsche Gruppe (aus Hamburg) empfiehlt sich Kitchen Cowboys mit Glaubst Du, dass es Liebe ist mit ihrem eigensinnigen, sensiblen und gleichzeitig druckvollen Deutsch-Pop.

Wer dann doch mehr auf unabhängigen Hardrock a la AC/DC steht, findet mit The Liquid Kitchen aus den Vereinigten Staaten und ihrem Album 2 Days A Night entsprechendes.

Von Luke Tan kommt mit Here Come The Floods ein eher typisches Country/Bluegrass Album aus Portland.

Major Major bietet mit dem gleichnamigen Album Major Major ein wahnsinns-Album, frisch, verspielt, mit einer riesigen Bandbreite. Top-Empfehlung!

Als Roadtripmusic und Alternativpop empfiehlt sich die Band Radio Nowhere aus Oakland mit Days between Stations. Einfach gut.

Wer sich für Akkustik Folk und Blues interessiert, sollte sich auf jeden Fall von Robin Grey die Alben Only The Missile, I Love Leonard Cohen und Strangers With Shoes anhören.

Sickboys and Lowmen aus den Niederlanden bieten Americana Pop Blues von hohem Niveau. Siehe ihre Alben  Like Pow und Sickboys and Lowmen – White Buffalo.

Sousbock kommen, wie der Name vermuten läßt, wieder einmal aus Frankreich (Montpellier) und können mit französischem Pop/Rock/Chanson überzeugen. Einfach in die Alben Compte à ReboursParenthèses oder das sehr ruhige Lune et L’autre reinhören.

Wir wagen einen Sprung zu Rap und Hiphop mit Tapete und dem Album Die Ewigkeit des Vergänglichen. Allerdings läßt sich die Musik nicht so einfach charakterisieren, da sie zwischen sattem Soul, Ska, Funk-Rock, Rock-Pop wechselt. Daher besser selber mal reinhören und sich ein eigenes Urteil bilden.

Für Heavy-Metal- und Hardrock-Fans ist von Weirdland das Album Curse of Ice eine echte Alternative, auch wenn nur vier Lieder drauf sind.

WhiteRoom aus Montreal, Kanada, bietet mit ihrem Album WhiteRoom NeoRomantic Pop. Genau zuzuordnen ist die Musik nicht, und Lieder wechseln zwischen Brit-Pop, Beatles, Jazz, Alternativ-Rock, Retro usw. Prinzipiell sehr gute Musik, aber die Zusammenstellung/Mischung mag nicht jedem gefallen.

Wwoollff aus Dorsten in Deutschland bietet mit seinem Album Wwoollff 1 schönen Folkrock Blues. Da lohnt sich das Reinhören.

2 Antworten

  1. 13. Mai 2010

    […] geringe Priorität hat. Eine Ausnahme stellt Holger Kipp dar. Im Blog der Piratenpartei Oberhavel empfiehlt er gleich 27 Bands. Einen überraschen Neueinsteiger haben wir dann auch noch. Ey Lou Flynn […]

  2. 13. Mai 2010

    […] Fast 50 Bands hat er vorgestellt, die aber nicht alle in dieser Liste aufgenommen wurden. Sein letzter Beitrag zur #37cc umfasst alleine 27 […]

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